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Aktuelles

„Herzlich willkommen auf der Internetseite
des Kreisverbandes Biberach der Partei DIE LINKE.“



Einladung zur Mitgliederversamlung

  • am 18.05.2012
  • um 20 Uhr
  • in der Gaststätte zum Biber, Gymnasiumstr. 29, 88400 Biberach an der Riß
Die Mitgliederversammlung ist abgesagt! Voraussichtlicher naechster Termin in KW24.

Die Linke zum Erhalt der Kreisklinik in Biberach, Laupheim und Riedlingen

Darum halten wir die Festlegung auf einen einzigen Klinikstandort Biberach für verfehlt:

Der Beschluß wird dem Landkreis und der Stadt Biberach sehr bald zentnerschwer auf die Füße fallen.

Auch eine nagelneue einzige Klinik in Biberach wird ein von der Politik und den Kassen nicht gewolltes kleines Haus sein das aus genau den gleichen Gründen geschlossen wird, wie sie jetzt für Riedlingen und Laupheim gelten sollen. Es wird nicht wirtschaftlich zu betreiben sein, erst recht nicht, wenn Personal und Patienten in andere Kliniken abwandern.

Auch die anderen Gründe für die Schließung (z. B. Gewinnung von Ärzten) zeichnen sich jetzt schon auch für Biberach ab!

Alle Überlegungen, daß Personal und Patienten der Kliniken Laupheim und Riedlingen zu einem hohen Prozentsatz nach Biberach gehen werden, sind Gesundbeterei. Angesichts der Schließungs-pläne wandern sie jetzt schon aus Laupheim und Riedlingen in andere Kliniken ab: Laupheim hat nur ca. 20 km zu Kliniken des höchsten Standards in Ulm. Riedlinger Patienten müssen mit zwischen 30 km und 55 km, bzw. zwischen einer halben und einer ganzen Stunde Fahrzeit nach Biberach rechnen. Vor allem (aber nicht nur) für die Geburtshilfe ist das viel zu viel.

Darum halten wir die grundsätzliche Entscheidung für die Privatisierung für verfehlt:

Ein für jeden Einzelnen so existenzieller Teil der Daseinsvorsorge gehört grundsätzlich nicht in eine private, gewinnorientierte Hand.

Ein privater Investor will selbstverständlich (und darf es auch) Gewinn erzielen. Das heißt, die Klinik muß aus ihren Erlösen nicht nur ihre laufenden Kosten, die notwendigen Investitionen und die Abschreibungen decken, sondern auch noch eine Rendite erwirtschaften (und das aus einem geringeren Patientenaufkommen).

Sollte ein Defizit auftreten, wird der Investor entweder sein Engagement beenden (dafür gibt es genug Beispiele) oder der Landkreis muß das Defizit abdecken. Dem wird man sich auch nicht entziehen können, denn der Kreis hat die unabweisbare Pflicht zur Gesundheitsversorgung. Es wird aber wesentlich teurer sein, da dann auch die privatwirtschaftliche Rendite dazukommt.

Auch ein privater Betreiber kann nur an wenigen "Stellschrauben" drehen. Die wesentlichste sind die Personalkosten. Daß das dem Heilungsprozeß nicht zugute kommt, ist offenkundig.

Auch eine Minderheitsbeteiligung des Landkreises ist nicht hilfreich, da ein privater Betreiber dies nicht akzeptieren wird.

Darum wollen wir,

daß wenigstens Kooperationsmöglichkeiten geprüft werden mit anderen öffentlichen und gemeinnützigen privaten Klinikträgern. (z. B. den Kliniken der Kreise Ravensburg, Friedrichshafen, Sigmaringen, Reutlingen, Alb-Donau). Dafür gibt es auch schon Kontakte

Eine solche Kooperation kann die Probleme zwar nicht sofort lösen, aber doch wenigstens lindern. Dafür gibt es auch gut funktionierende Beispiele.

Darum bitten wir Sie: Gehen Sie am 15. Mai in die Kreistagssitzung! Beobachten Sie Ihre Kreisräte und stellen Sie sie zur Rede!

Flyer als PDF

http://www.rette-uns-wer-kann.de





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